MENS SANA IN CORPORE SANO – wie können somatische Themen in der psychiatrischen Pflege integriert werden?

This source preferred by Peter Wolfensberger

Authors: Schäfli, N., Ilic, S., Lehmann, J. and Wolfensberger, P.

Editors: Hahn, S., Stefan, H., Abderhalden, C., Needham, I., Schulz, M., Hegedüs, A., Finklenburg, U. and Schoppmann, S.

Start date: 4 October 2012

Pages: 386

Publisher: Verlag Forschung & Entwicklung Pflege, UPD

Place of Publication: Bern, Switzerland

ISBN: 978-3-033-03615-4

Von Pflegeexpertinnen und Pflegefachpersonen in der Praxis wird beobach- tet, dass somatische Themen in der Psychiatrie durch die Tendenz zur Spezi- alisierung (z.B. den Ausbau von Fachgebieten wie der Adoleszentenpsychiat- rie oder der Konzentration von spezifischen Krankheitsbildern und/oder Behandlungsansätzen auf Spezialstationen) zunehmend in Vergessenheit geraten. Pflegemitarbeiter mit einer Ausbildung mit dem Schwerpunkt Psychiatrie oder langjähriger Tätigkeit in der Psychiatrie und wenig somatischer Erfahrung fehlt oft das fundierte und differenzierte Wissen über somatische Erkrankungen, mögliche Zusammenhänge mit der psychiatrischen Erkran- kung, sowie entsprechende Massnahmen bei der Symptombeobachtung, - Einschätzung und Behandlung. Dies obwohl längst bekannt ist, dass Menschen mit schweren psychiatrischen Erkrankungen auch häufiger mit soma- tischen Erkrankungen konfrontiert sind als die durchschnittliche Bevölkerung. Das Defizit wird zunehmend auch in der Schweiz erkannt und in konkreten Projekten angegangen.

In der Integrierten Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland wurde in diesem Zusammenhang eine Fachgruppe somatische Pflege gegründet, um dem Thema die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen und die vorhandenen Ressourcen besser vernetzen und nutzen zu können.

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