Homophobie in der Pflege – latent, existent, verkannt

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Authors: Wolfensberger, P.

Editors: Hahn, S., Stefan, H., Abderhalden, C., Needham, I., Hegedüs, A., Finklenburg, U. and Schoppmann, S.

Start date: 4 October 2012

Pages: 325

Publisher: Verlag Forschung & Entwicklung Pflege, UPD

Place of Publication: Bern, Switzerland

ISBN: 978-3-033-03615-4

Homophobie wird im Gesundheitswesen oft nicht erkannt oder als professi- onelles Thema wahrgenommen. In einer zunehmend „aufgeklärten“ und liberal scheinenden (westlichen) Welt, wo die rechtliche Gleichstellung und Entdiskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen (nachfolgend in Anlehnung an den englischen Sprachgebrauch mit LGBT abgekürzt) fortschreitet, wird dem Thema Homophobie kaum mehr Beach- tung geschenkt. Dabei gibt es klare Hinweise darauf, dass auch in Ländern mit fortgeschrittener Liberalisierung der Gesetze und Rechte für LGBT Über- griffe (hate crimes) auf diese Population nicht etwa abnehmen, sondern sogar zunehmen können. Die Auswirkungen von Homophobie auf die Gesundheitsversorgung und somit auch auf die Gesundheit von LGBT lassen sich nur schwer ermitteln. Deutlich sind hingegen die teils spezifischen Ge- sundheitsprobleme von LGBT im Vergleich zur heterosexuellen Bevölkerung. Verschiedene Untersuchungen weisen zudem darauf hin, dass Homo- phobie unter Professionellen des Gesundheitswesens weit verbreitet ist.

Die Präsentation zeigt die Ergebnisse einer systematischen Literaturarbeit im Rahmen der Masterthesis des Autors.

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